Migranten haben entscheidende Rolle bei der nachhaltigen Entwicklungspolitik

Bonn, 3. Oktober 2015: Die Migranten sind der Teil der großen Humanressourcen in der Welt. Sie müssen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung im Heimatland als auch im Aufnahmeland investieren. Die Redner sagten das in einem Workshop zum Thema „Remittanz für Gemeindeentwicklung und Finanziellebildung“ am Samstag in Bonn.

Der Workshop war ein Teil des Projekts mit dem Titel „Öffentlichkeits- und entwicklungspolitische Bildungsarbeit für Migranten aus Bangladesch“. BASUG mit der Unterstützung der deutschen Entwicklungsorganisation Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE-NRW) organisierte das Workshop.

BASUG Diaspora und Entwicklung e.V. ist in Europa ansässige Diaspora Organisation und in wichtigen Fragen zu Migration und Entwicklung, Nutzung der Rücküberweisung, Geschlecht und sozialer Verstöße in Textilindustrie tätig. Es hat sich in bangladeschischen Gemeinden in europäischen Ländern, darunter Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Italien engagiert und auch in Bangladesch und Sri Lanka in den letzten Jahren gearbeitet.

Bei dieser Gelegenheit hat die Ehrengastin Frau Gabriele Klingmüller, Bürgermeisterin von der Stadt Bonn eröffnete die BASUG Webseite in deutscher Version. Diese eröffnet eine neue Seite und Welt für BASUG, die bis jetzt die Webseite nur auf englischer Sprache hatte. In seiner Rede sagte der Vorsitzender BASUG Herr Bikash Chowdhury Barua, die deutsche Version der Webseite wird uns helfen, die deutsche Gesellschaft zu erreichen und unsere Botschaften zu vermitteln. Auf unserer Webseite veröffentlichen wir die Informationen, vor allem auf positiven Aspekte der Migration und der Beitrag, den die Diasporas/Migranten zur Entwicklung investieren, nicht nur im Heimatland, sondern auch in den Bestimmungsländern.

Die Bürgermeisterin der Stadt Bonn Frau Gabriele Klingmüller besuchte die Veranstaltung als Ehrengastin, während Handelsrat Bangladesch Botschaft in Deutschland Herr Dr. Syed Masum Ahmed Choudhury adressierte die Sitzung als speziel Gast. Projekt Referent der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen (SUE-NRW) Herr Wilson Budde-Iser besuchte das Workshop  als zweite Ehrengast. Der Forschungsbericht über die bestehende Ausübungen und der finanziellen Allgemeinbildung der bangladeschischen Migranten in NRW wurde von Herrn AHM Abdul Hai, Projektkoordinator von BASUG Deutschland vorgestellt.

In der Podiumsdiskussion präsentierten Herr Dr. MM Islam, Wissentschaftlicheforscher der Universität Bonn und und Schriftführer von BASUG e.V. Deutschland den Vortrag zum Thema „Migration und Rücküberweisungen für nachhaltige Entwicklung: Kontext von Bangladesch“, Herr Md Anowarul Kabir, Präsident der Deutsch-Bangladesh Handelskammer den Beitrag zur „sozioökonomischen Entwicklung von Bangladesch: Aufgaben und Herausforderungen für NRBs“ und Frau Dr. Corazon Dee, Senior Referent der PUM Niederlanden und Vorsitzende des ERCMOVE / EPIC den Vortrag zum verschiedenen Aspekte der Überweisung für Entwicklungsprojekte und finanzielle Allgemeinbildung. Dr. Ahmed Ziauddin, Präsident von BASUG e.V. hat die Podiumdiskussion und die Sitzung moderiert.

Die Sprecher/in in dem Workshop betonten, auf die Verbesserung der formellen Kanal der Rücküberweisungen; Ausrüstung der Remittanz-Absendern mit angemessenen Kenntnisse und Fähigkeiten, wie sie ihre finanzielle Lage ermitteln können, zu definieren, ihre finanziellen Ziele  zu erreichen, sie mit verschiedenen Finanzprodukten einschließlich produktiven Anlagemöglichkeiten in kleinen und mittleren Sozialunternehmen wieder zu Hause vertraut zu machen.

Ein Dokumentarfilm produziert von BASUG zu diesem Thema wurde in dem Workshop gezeigt, die über die konkreten Projekte in Sektoren, die einen erheblichen Beitrag zur lokalen Entwicklung leisten könnte, wie Wasseraufbereitung, Solarenergie, den Bau von Schulen und Hochschulen, Kühlhaus, die Fischerei, Lederfabriken usw. Der Dokumentar stimuliert auch die lokale Unternehmergeist einschließlich Frauen mit Unterstützung der Diaspora.

Verschiedenen Interessengruppen einschließlich Entwicklungsorganisationen der Zivilgesellschaft, politische Entscheidungsträger und Mitglieder der Bangladeschische Migranten-Gemeinschaft nahmen an dem Workshop teil.Photo News Bonn 1photo 3

Basug auf Facebook