„Migration auswirkt sowohl Herkunfts- und Zielländern“

Der bangladeschische Botschafter in Deutschland Herr Muhammad Ali Sorcar sagte, wenn die Migration und Rücküberweisung gut gelungen sind, profitieren sie sowohl das Land von Quell- und Zielland. In diesem Fall haben Deutschland und Bangladesch eine gemeinsame Erfahrung.

Der Botschafter teilte es mit in seiner Rede als Ehrengast in einem Workshop zum Thema „Überweisung für Gemeindeentwicklung und Finanziellebildung“ am Samstag in Dortmund Rathaus. Diaspora Organisation BASUG mit der Kooperation vom Deutschen Entwicklungsorganisation Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE-NRW) und der Stadt Dortmund organisierte den Workshop.

Der Bangladeschische Botschafter in Deutschland Herr Muhammad Ali Sorcar und der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund Herr Ullrich Sierau begrußten den Workshop als Ehrengäste, während der Gründer Präsident des BASUG Herr Bikash Chowdhury Barua auf dem Stuhl war.

In seiner Rede sagte der Botschafter Herr Sorcar, vor allem in den letzten Jahren ist es so passiert, dass Deutschland Migranten begrüßt, die unter verschiedenen Schwierigkeiten im eigenen Land leiden. Dies ist ein Problem, dass immer Missverständnis in der Gefühle der Bevölkerung verursacht. Aber Deutschland hat seine hervorragende Führung in und außerhalb Europa gezeigt. Bei dieser Betrachtung hat Bangladesch auch ähnliche Tradition mit Deutschland. Bangladesch hat praktisch zwei Nachbarländern. Einer davon ist Indien und die andere Myanmar. Viele von Ihnen wissen, dass es eine Gruppe von Menschen in Myanmar gibt, die als staatlos angekündigt ist. Diese Menschen sind für fast drei Jahrzehnten von der Militärregierung von Myanmar verfolgt und diese Menschen haben keinen anderen Ort zu fliehen, außer Bangladesh. Auch heute leben 35.000 Mitglieder dieser Gemeinschaften offiziell in Bangladesh. Die Dunkelziffer ist Hunderttausenden. Bangladesh bietet sie immer noch Zuflucht, wenn sie in ihrem Heimatland verfolgt werden.

Foto: Sudhier Nannan/BASUG

Foto: Sudhier Nannan/BASUG

Der Botschafter Herr Sorcar hat hinzugefügt, es gibt einige Missverständnisse in Bezug auf die Wirtschaftsmigration. Aber es ist kein Verbrechen wegen der  Arbeitsuche nach ein Land zu wandern. Obwohl einige Rechtsextremen Kritiker oder Schuld gegenüber den Gastarbeiter oder Flüchtlinge erhöhen, aber verstärkt es gleichzeitig die Wirtschaft. Wirtschaftliche Aktivitäten funktionieren nicht in einer Art und Weise. Ein Beispiel dafür ist Bangladesch, mehr als eine Million Menschen leben und wohnen im Ausland.  Gleichzeitig ist Bangladesch einer der Herkunftsländer der Rücküberweisung für seinen großen Nachbarland Indien. So auswirken Migration und wirtschaftlichen Aktivitäten in beide Richtungen. In dem Begriff der Wirtschaft, gibt es keine einzige Quelle Land. Eine Quelle Land ist auch das Bestimmungsland für Migration und Rücküberweisung. Dies ist eine Tatsache, für Deutschland und auch für Bangladesch.

In der Eröffnungssitzung des Workshops, wertete der Oberbürgermeister Herr Ullrich Sierau die europaweiten Aktivitäten von BASUG und sagte: „Dortmund hat die Geschichte von tausend Jahren als Stadt der Migranten und Gast Bewohner aus verschiedenen Kontinenten der Welt. Dortmund ist eine multikulturelle und globale Stadt mit der Darstellung der verschiedenen Kulturen, Ethnien und Ländern. Dortmund hat auch eine gute Zusammenarbeit mit Bangladesch, Sri Lanka und Nepal auf verschiedenen Ebene  und Aspekte. Die Technische Universität Dortmund hat Partnerschaft mit der ‚Bangladesh University of Engineering and Technology (BUET)‘. Es gibt auch gemeinsame Forschungsprojekte und Studentenaustausch zwischen Bangladesh und Dortmund. So hat Dortmund tatsächlich eine langfristige Arbeitsbeziehung mit Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch.“news pht 25 news pht

Der Oberbürgermeister Herr Sierau hat hinzugefügt, Dortmund ist auch eine Fair-Trade-Stadt. Es hat Rekord von wirtschaftliche verfolgen und ökologische Entwicklungspolitik- und Agenda. Die Stadtverwaltung hat auch kontinuierliche Anstrengungen Dortmund als sozial verantwortlich und Wohlfahrt Stadt für alle zu machen.

Verschiedene Interessengruppen, einschließlich der Entwicklungsorganisationen und Organisationen der Zivilgesellschaft, Politiker und südasiatischen Migranten Community-Mitglieder nahmen an dem Programm teil.

In der Podiumsdiskussion präsentierte Dr. M. M. Islam, Forscher, der Universität Bonn und der Schriftführer, BASUG e.V. Deutschland den Vortrag zum Thema „Migration und Rücküberweisungen für nachhaltige Entwicklung: Perspektive von Bangladesh“. Der Handelsdelegierte von Bangladesch Botschaft in Deutschland Herr Dr. Syed Masum Ahmed Choudhury und Geschäftsführer von Internationaler Ländlicher Entwicklungsdienst (ILD) e.V. Herr Lothar Kleipass diskutierten verschiedene Aspekte der Rücküberweisung für die Entwicklung und finanzielle Allgemeinbildung, während Dr. Ahmed Ziauddin, Vorsitzender von BASUG e.V. moderierte.

Der Forschungsbericht über die bestehenden Praktiken und der finanziellen Allgemeinbildung der Bangladeschi Migranten in NRW wurde von dem wissenschaftichen Mitarbeiter der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg Herrn Khurshid Hasan vorgestellt. Herr AHM Abdul Hai, der Projektkoordinator von BASUG Deutschland hat allen Gäste und TeilnehmerInnen gedankt. Der Workshop wurde gemeinsam vom BASUG Sekretär Herrn Sudhier Nannan und Frau Marina Joarder moderiert.

Ein Dokumentarfilm produziert von BASUG zu diesem Thema wurde in dem Workshop ausgestrahlt, die über die konkreten Projekte in Sektoren, die einen erheblichen Beitrag zur lokalen Entwicklung leisten könnte, wie Wasseraufbereitung, Solarenergie, den Bau von Schulen und Hochschulen, Kühlhaus, die Fischerei, Lederfabriken und noch anderen. Der Dokumentar stimuliert auch die lokale Unternehmergeist einschließlich Frauen mit Unterstützung der Diaspora.

Unter anderem nahmen GIZ Trainer Herr Rafiqul Islam, Chief Executive Officer von Isango Herr Arnold Bwele, Koordinator von Den Kindern Zuliebe in Deutschland Herr Thomas Stuckenberg, Präsident der Deutsch-Bangladesh Kulturverein – Mainz und Vize-Präsident von Deutsche Awamiliga Herr Younus Ali Khan, Beamte von State Bank of India in Frankfurt Frau Rokeya Sultana Rothe, MiGlobe Berater Herr Armel Djine und Herr Kevin Ndeme-Nguba Matuke, Student der Universität Heidelberg Frau Fahmida Yasmin Tania und Student der Universität Dortmund Herr Manobendra Sarker in der offenen Diskussion teil.IMG_7349-HighRes

Anlässlich besuchte der Botschafter Herr Muhammad Ali Sorcar auch die Unterzeichnungszeremonie in das Goldene Buch im Rathaus, während der Oberbürgermeister Herr Sierau, Mitglieder des Stadtrates und andere bekannte Einwohner von Dortmund anwesend waren.

In der Seitenlinie des Workshops zeigte die Wohltätigkeitsorganisation für Bangladeshi Waisen Den Kindern Zuliebe ihre Kunsthandwerk, Aktivitäten und Bildungsmaterialien. Forum für Soziale Innovation (FSI) und MiGlobe erweitert auch ihre Zusammenarbeit und stellten Informationsmaterialien über die Entwicklungspolitik in ihrem Stand aus.

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